Das Schweizer Gold Vreneli

Das beliebte Gold Vreneli aus der Schweiz


Goldmünze Vreneli

 

Mit einer Gesamtauflage von rund 58,6 Millionen ist das Goldvreneli zu 20 Franken die meistgeprägte und bekannteste Goldmünze der Schweiz. Die Produktion startete im Jahr 1897 und wurde mit Unterbrechungen bis 1935 weiter geführt. In den Nachkriegszeit (1945 bis 1947) gab es eine Neuauflage (datiert auf 1935) als Anlagemünze, gefolgt von regulären Jahrgangsprägungen der Jahre 1947 und 1949.

Die Popularität des Goldvreneli beschränkt sich nicht nur auf die Schweiz. Die Massejahrgänge sind auch heute gängige Anlagemünzen, während seltene Jahrgänge und Erhaltungsgrade Sammler in aller Welt ansprechen.


 

Geschichte des Goldvreneli

Der Schweizer Bundesrat beschloss 1895 die Neugestaltung der goldenen Umlaufmünzen. Unter 21 Entwürfen setzte sich im zweiten Anlauf das Design von Fritz Ulysse Landry durch, welches die personifizierte Helvetia (Umgangssprachlich bezeichnet als Vreneli - Kurzform für Verena) vor einem imposanten Gebirgshintergund zeigte.

Im September 1936 endete die Golddeckung des Schweizer Frankens. Offiziell wurde das Vreneli zwar nicht außer Kurs gesetzt, jedoch überstieg nun der Materialwert das Nominal und die Münzen verschwanden schlagartig aus dem Umlauf.

 

Die Nachkriegsprägungen als Anlagemünze

Vreneli 1935 - GoldAufgrund der anhaltenden Beliebtheit und der starken Nachfrage nach Anlagemünzen wurde nach dem 2. Weltkrieg die Produktion des Vrenelis wieder aufgenommen. Die Prägungen der Jahre 1945 und 1946 wurden mit der aufgeprägten Jahreszahl der letzten regulären Ausgabe von 1935 wieder aufgenommen, wobei zur Unterscheidung von der 35er-Originalausgabe (im Bild oben) links neben der Jahreszahl der Buchstabe „L“ als Abkürzung für Lingot (franz. für Barren) hinzugefügt wurde. Mithilfe dieses Zusatzes wurde auch der angedachte Verwendungszweck als Anlageausgabe unterstrichen.

Mit einer Auflage von über 20 Millionen Stück, machen diese Nachprägungen der frühen Nachkriegszeit mit der Prägung „1935 L“ den Bärenanteil aller Varianten aus und werden bis heute als normale Anlagemünzen gehandelt.

Nachfolgend gab es nochmals zwei Ausgaben in den Jahren 1947 und 1949, welche aber aufgrund geänderter Münzgesetze nun den jeweils den echten Jahrgang trugen. Der Zusatz „L“ neben der Jahreszahl entfiel hier wieder.

Die Kontroverse um den Verbleib des Raubgoldes aus dem 3. Reich und die potenzielle Verwicklung von Schweizer Banken hinterlassen bis heute einen gewissen Nachgeschmack und werfen einen Schatten auf die Nachkriegsprägungen des Gold Vreneli. Ende der 90er Jahre rückte dieser Umstand erneut ins mediale Bewusstsein.

 


 

Seltene Jahrgänge und Sonderausgaben

Der gesuchteste Jahrgang des nomalen Vreneli ist die Prägungen von 1926, von der lediglich 50.000 Exemplare in den Umlauf gelangten. Gute Erhaltungsgrade erzielen regelmäßig hohe Aufpreise im Fachhandel und aus Auktionen.

 

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